Ein Liebesgedicht:

König der Tränen
Er war bekannt im ganzen Land, überall wurde er nur der „König der Tränen“ genannt. Wie alles anfing, ein altes Mütterchen erzählte einst diese Geschicht : Es hieß als Kind verbarg er stets sein Gesicht.
Nicht weil er sich schämte, nicht aus Stolz, nein, nein sein strenger Vater sagte ihm, die Jungen seien aus hartem Holz.
Er war es, der ihm verbot in der Öffentlichkeit zu weinen, es sei nicht recht und täte er es trotz des Verbotes, wäre die Strafe dafür nicht schlecht.
Der Knabe fürchtete die Worte des Vaters sehr, und von nun an weinte der Junge in der Öffentlichkeit nie mehr.
Die Jahre vergingen und er ward längst ein Mann, als sein Vater eines Tages erkrankte, er sorgte sich um ihn, war er es doch dem er alles verdankte.
Doch wie die Ärzte sich auch mühten, keine Medizin die er bekam tat ihm gut, nur noch wenige.....

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Tage, da war der Vater tot.
Der Schmerz war so groß, er liebte den Vater doch so sehr, er bat Gott um Verzeihung für alles, gäbe er nur den Vater wieder her.
Doch es blieb wie es geschah, doch vom gleichen Tag an sah man ihn nun auch nicht mehr lachen im Dorf die Menschen berieten, mein Gott was kann man nur machen.
Einen Menschen, der nicht weinen und nicht lachen kann, was fängt man nur mit so jemandem an?
Alles wurde versucht, den Sohn des Königs zum Lachen zu bringen,doch was man auch unternahm, es wollte einfach nicht gelingen.So verstrichen die Jahre und der Sommer zog wieder ins Land, da hat man ihn zum neuen König ernannt.
 Von einen großen Fest, so sprach die Alte, erhoffte man sich viel, eine schöne Prinzessin zu finden, das war ihr Ziel.
 Die wundervollsten Mädchen aus allen Teilen der Stadt lud man ein,in der Hoffnung, eine von....


ihnen wird die richtige sein.
In den folgenden drei Tagen ging niemand zur Ruh`,nur der König,er schaute traurig aus einem der Schloßfenster zu.
Er dachte an die Zeit, wo er spielte sorglos als Kind,da unten in dem Hof, wo nun die vielen Leute sind.
Und wie er so träumte, da wurde ihm eines klar,etwas musste sich ändern, es konnte nicht so weitergehen wie es war.
Durch seine Diener, die er hinaus schickte, ins Land, gab er noch während der Feier folgende Nachricht bekannt: Nur der Frau reiche er die Hand zum Schließen den Bund der Ehe, der es gelänge, dass er die Welt mit den Augen eines Kindes wieder sähe.
So kam es, dass die, die zum Mann ihn begehrten, ihn Von diesem Tage an mit den ausgefallensten Geschenken beehrten. Nur ein Mädchen kam mit einer kleinen Schachtel gefüllt mit Sand, dies sei ihr Geschenk und sie hielt es fest in ihrer Hand. Spöttisch schauten die anderen sich an, doch ausgerechnet dieses Mädchen winkte der König heran.
Sag mir, warum bringst Du mir diese Schachtel mit Sand?
Und sie bat darauf den König, komm` mit mir zum Strand.
Komm` sprach sie - um es zu verstehen, musst Du es selber sehen.
Mit bloßen Füßen wollte sie mit ihm zum Wasser gehen.
Hier am Strand hörten sie das Meer und den Wind,sie sagte, er muss die Augen....

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schließen und sah ein kleines Kind.
Das Kind träumte, jedes Sandkorn hier bedeutet eine Stunde voll Glück, wieviel man auch fortschaffte, es bliebe genügend für alle zurück.
Es ist nie zu spät, Du allein musst Dein Leben lenken, und weiter rief das Kind: “Hör endlich auf, Deine schönsten Stunden zu verschenken!“
Das Wichtigste im Leben ist doch die Liebe, sind Deine Gefühle, herzlose Geschöpfe gibt es schon so viele.
Die Tränen sind wichtig, denn sie kühlen den Schmerz, nur wer lachen und weinen kann, hat wirklich ein Herz.
Nicht alles was die Erwachsenen sagen ist gut, weil doch ein Kind oft instinktiv das Richtige tut.
Und die Tränen in seinen Augen, sie machten ihn blind, er dachte an seinen Vater und er weinte, wie ein Kind.
Er vermisste ihn so sehr, endlich konnte er zeigen, was er empfand und die Freude darüber, brachte ihn fast um den Verstand. Dieses Mädchen öffnete ihm den Blick und nahm ihn bei der Hand und niemand sollte erfahren wohin sie mit ihm verschwand.
Und wenn Du mal traurig bist, dann weine und schäme Dich Deiner Tränen nicht, geh` stolz, erhobenen Hauptes und verberge niemals Dein Gesicht!


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