Auf dieser und den weiteren Seiten erfahren Sie alles rund um die Blume.
Welche Blumen passen in Ihren Garten?
Blumenbeete anlegen
Die Gestaltung eigener Blumenrabatten kann sehr viel Spaß machen, aber auch schnell zu Frust werden, weil bei falscher Zusammenstellung der Blumen, die Rabatte nie ein einheitliches Bild ergibt. Sehr viel Hintergrundwissen – welche Blume blüht wann, in welcher Farbe, bei welchem Standort – gehört dazu, damit Blumenbeete zur Augenweide werden. Ein wenig Geduld sollte man mit sich selbst haben und eigene Erfahrungen sammeln. Ein paar Tipps zum Anfang machen das Leben aber bedeutend einfacher.Blumenbeete anlegen
Tipp 1 Am besten legt man sogenannte Jahreszeitrabatte an. Also nur Blumen zusammenpflanzen, die auch zur gleichen Zeit blühen. Zum Beispiel kann man Stauden anpflanzen, die jeweils im Sommer oder Herbst alle zur gleichen Zeit blühen. Um auch im Frühling Farbe im Garten zu haben, kann dasselbe Beet mit einjährigen Zwiebelblumen bepflanzt werden.
Tipp 2 Ist man gerade erst am Beginn seiner Hobby-Gärtner Karriere sollte man es langsam angehen. Lieber weniger Blumen und diese dafür sorgfältig nach Farben, Standort und leichter Pflege ausgewählt. Am besten eignen sich im Anfang Gartenblumen die gute Wuchseigenschaften haben.
Tipp 3 Blumenrabatten sollten nicht zu schmal angelegt werden. Wichtig ist auch, dass man die Farben sorgfältig anlegt, um die gewünschten Kontraste zu erzielen. Hierzu sollte man sich ausführlich über Blumen, ihre Farbvarianten und Blütezeiten informieren.
Hier einige Beispiel für Frühlingsrabatte bevor Sie ihren Garten gestalten:
Eine sehr einfaches, aber dafür effektvolles Blumenrabatte kann man durch das Anpflanzen von nur vier bis fünf verschiedenen Blumenarten erreichen. Tränendes Herz und Gemswurz bilden den Grundstock. Dazwischen kann man Vergissmeinnicht sähen, um dem ganzen einen blauen Tupfer zu geben. Will man weitere Farbkontraste, können rundherum Tulpenzwiebeln gesetzt werden. Damit die Rabatte im Sommer nicht allzu kahl aussieht, können dazwischen noch Ringelblumen gesetzt werden. Dieses Rabatt braucht zudem nicht die volle Sonne, sondern bringt auch bei Halbschatten ein Blütenmeer hervor.
Definition Blumen
Hören Männer das Wort Blume, kann es durchaus sein, dass sie eher an die schaumige, weiße Masse auf ihrem Bier denken, als an ein duftendes Gewächs, dass Frauen gerne als Aufmerksamkeit empfangen. Die Produktion einer schönen Blume auf dem Bier ist auch wesentlich einfacher, als die richtige Wahl der Blumen als Geschenk oder gar das Anpflanzen und Hochziehen von Blumen im eigenen Garten.
Je simpler das eine, desto vielfältig und bereichender ist aber auch das andere. Blumen runden nicht nur ein Geburtstagsgeschenk erst richtig ab oder lassen den Garten in allen Farben leuchten, sie sind auch Symbolträger und bereichern unsere Kultur und unser Leben. Doch was versteht man eigentlich genau unter Blumen? Wo liegt der Unterschied zur Pflanze und was noch mal genau ist eigentlich eine Blüte?
Definition Blumen:Blumen sind Pflanzen, die mindestens eine Blüte oder einen Blütenstand hervorbringen, der wie eine Blüte wirkt. Es spielt dabei keine Rolle, welche Größe diese Pflanze hat, welche Farbe sie hat oder in welcher Jahreszeit sie wächst. Im indonesischen Urwald gibt es eine Blume, der sogenannte Titanenwurz, deren Blütenstand allein über zwei Meter groß werden kann. Aber auch ganz normale Topf- oder Gartenpflanzen, die mindestens einen Blütenstand haben, sind Blumen. Oftmals werden Blumen zu dekorativen Zwecken genutzt und als Schnittblumen verkauft, verschenkt oder in Gebinden verwendet.
Definition Blüte: Ob eine Pflanze eine Blume ist, hängt also allein von der Tatsache ab, ob sie eine Blüte oder einen Blütenstand hervorbringt. Blüten sind Teil des Spross’ einer Pflanze und sind, einfach gesprochen, stark modifizierte Blätter, die der generativen Fortpflanzung dienen. Oftmals ordnen sich mehrer Blüten zusammen zu einem Blütenstand.
Defintion Schnittblumen: Geht man in ein Blumengeschäft, findet man neben Topfpflanzen vor allen Dingen ein großes Angebot an Schnittblumen. Als Schnittblumen werden alle Blumen bezeichnet, die speziell für Verkaufszwecke angebaut und vermarktet werden. Solche Blumen werden zumeist in Gestecken oder in Blumensträussen unter die Leute gebraucht.
Schnittblumenmarkt: Schnittblumen sind in manchen Ländern eine große Einnahmequelle. Zu den größten Exporteuren für Schnittblumen zählen die Niederlande, Kolumbien, Israel, Spanien, Ecuador und Kenia. Die meisten Importe verzeichnet Deutschland. Mehr als 3,2 Milliarden Euro werden hier für Blumen pro Jahr ausgegeben. Weltweit werden in einem Jahr etwa 7 Milliarden US-Dollar Umsatz mit Schnittblumen gemacht. Die guten Umsätze können dabei oftmals nur auf Kosten der Umwelt und auf Kosten der Arbeiter gemacht werden.
Oftmals stammen die Blumen in unseren Vasen nämlich nicht aus einheimischen Gewächshäusern, sondern werden aus Afrika eingeflogen. In Afrika sind die Produktionskosten und auch die Kosten für die Arbeitnehmer viel geringer. Dafür sind die Umweltschädigungen, aufgrund der weiten Reise, wesentlich höher.
Flower Label Programm: Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wurde das Flower Label Programm in Deutschland gegründet. Hier haben sich Floristen, Großhändler und Blumenfarmen zusammengeschlossen, um für einen fairen Handel mit Blumen zu kämpfen. Verbessert werden sollen sowohl die Arbeitsbedingungen für die Arbeiter, als auch der Umgang mit der Umwelt.
Schnittblumen pflegen: Hat man nun Schnittblumen zu Hause, sollen sie natürlich lange schön anzusehen sein. Um Fäulnis in der Blumenvase vorzubeugen, gibt es ein paar einfache, aber effektive Tricks: Die Blumen sollten, bevor sie in frisches, nicht zu kaltes Wasser gestellt werden, angeschnitten werden. Eine Cent Münze im Wasser wirkt Bakterien vor. Blumen nicht in die Nähe von Obstschalen stellen, da Obst Gase ausstreut, die den Fäulnisprozess beschleunigen.
Geschichte des Gartens: Schon Felsengräber im alten Ägypten zeigen Abbildungen von Gärten. Seit diesen ersten Nachweisen der Gartenkunst haben sich in den verschiedenen Kulturen viele verschiedene Stile herausgebildet. An dieser Stelle kann nur ein kleiner Einblick in diese Kunst gegeben werden.
Von Ägypten bis nach Asien: Trotz Wüste hatte man im alten Ägypten prachtvolle Gärten angelegt. Ägyptens Hauptwasserquelle ist der Nil, der das Land durchfließt. Dieser überschwemmte in regelmäßigen Abständen das umliegende Land, welches damit auch der einzig bearbeitbare Boden in Ägypten war. Von je her, waren größere Baumanpflanzungen aufgrund dieser Bedingungen nur unter dem Einfluss des Menschen möglich. Umso geschätzter wurden die Gärten, die man durch mühsame Bewässerung der Wüste abrang. Einfacher gestaltete sich die Gestaltung der Gärten in Asien. In Japan versuchte man die große und weite Natur im Kleinen nachzuahmen. Als Grundlagen dienten Regeln des Zen-Buddhismus und auch des Feng-Shuis, die besagen, dass alle Elemente in ausgewogener Weise vorhanden sein müssen.
Europa: Im frühen Griechenland kultivierte man die ersten Gärten, in denen sowohl Nutz-, als auch Zierpflanzen angelegt wurde. Homers Odyssee legt Zeugnis davon ab. In Italien führten die alten Römer hingegen die Trennung von Nutzgarten und Lustgarten ein. In England begann man um das 19. Jahrhundert herum mit dem Anlegen besonders kunstvoller Gärten. Hobby-Botaniker waren vor allen Dingen an seltenen Pflanzen aus dem asiatischen, afrikanischen oder australischen Raum interessiert. Zu dieser Zeit war kultivieren von exotischen Pflanzen wichtiger als das kunstvolle Gestalten der Gärten. Heutzutage versteht man unter einem englischen Garten, einen Garten, der vor allen Dingen natürliche Landschaften widerspiegeln will.
Diese Seite weiterempfehlen...