Mit ihren charakteristischen gezackten, weißen bis weiß-gelblichen Blütenblättern und der leuchtend gelben Nebenkrone sind die Osterglocken die wahren Frühlingsboten.
Zugehörigkeit:Die Osterglocken, die auch gelbe Narzissen heißen, gehören zur Art der Narzissen. Dementsprechend sind auch die Osterglocken mehrjährige, krautige Pflanzen, die Zwiebeln als Überdauerungsorgane ausbilden. Wie auch andere Narzissen ist die Osterglocke hochgiftig. Ihr Stängel erscheint im März und die gesamte Blume kann bis zu 40 Zentimeter hoch werden. Zumeist wachsen mehrere Osterglocken an einer Stelle. Die Pflanzen vermehren sich über Brutzwiebeln.
Standorte: Ursprünglich waren die Osterglocken nur in West- und Mitteleuropa anzutreffen. Auch heute noch gibt es die Wildpflanze – welche eine wesentlich kleinere Blüte hat – in der freien Natur anzutreffen. Man sollte allerdings davon absehen sie hier zu pflücken, da sie in ihren Beständen stark bedroht und das Pflücken deswegen verboten ist. Im Garten sollte man die kultivierte Form in nährstoffreiche, feuchte Erde bringen, die in sonnigen bis halbschattigen Gebieten liegt.
Im Garten und Handel Osterglocken sieht man im Frühjahr sowohl im Handel als auch in vielen Vorgärten. Wirtschaftlich gesehen, sind die Osterglocken im Frühjahr mit einer der bedeutendsten Pflanzen. In großen Mengen werden sie als Schnittblumen in den Handel gebracht. Aber auch Im Garten kommt den Frühlingsboten eine bedeutende Rolle zu. Zusammen mit anderen Frühblühern, wie den Tulpen oder Anemonen bilden sie die richtige Kulisse, für ein gelungenes Osterfest.
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