Wie so viele andere Frühjahrsblüher ist auch die Küchenschelle eine Gattung, die zu den Hahnenfußgewächsen gehört. Die Küchenschelle wird auch als Kuhschelle bezeichnet.
Aussehen:Die Küchenschelle gehört zu den Stauden. Ihre Blätter ordnen sich rosettenartig an, weswegen sie auch zu den Rosettenstauden gezählt wird. Optisch drückt sich das in drei, zumeist am Grund miteinander verwachsenen Blättern aus, die quirlförmig wachsen. Die Blätter und der Stängel sind zumeist silbergrau gefärbt. Die Blüte nimmt rosa, violette, weiße oder rote Farben an. In zwei Reihen ordnen sich jeweils drei Blütenhüllblätter an, die außen dicht behaart sind. Im Inneren befinden sich gelb gefärbte Staubblätter und nicht verwachsene Fruchtblätter. Im Ganzen gleicht die Blüte einer Glocke.
Vermehrung: Geht die Küchenschelle vom Zustand der Blüte in den Fruchtzustand über, entwickelt sich aus den einzelnen Fruchtblättern ein Nüsschen, an dem der Griffel einen Federschweif bildet. Über das Aussenden dieser Federschweife vermehrt sich die Pflanze. Der Schweif bohrt sich nach dem Davonfliegen mit seiner scharfen Spitze in den Boden ein. Hieraus können dann neue Pflanzen entstehen.
Im Garten: Alle Arten der Küchenschelle sind sehr lichtliebend und sollten deshalb an sonnigen Plätzen gepflanzt werden. Der Boden der Küchenschelle sollte nicht gedüngt werden, wenn auch andere Pflanzen im gleichen Gebiet wachsen, da die Küchenschellen dem Konkurrenzdruck nicht gewachsen sind.
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