Griechenland (griechisch Elláda Ελλάδα formell Ellás Ελλάς ‚Hellas‘; amtliche Vollform Ellinikí Dimokratía Ελληνική Δημοκρατία ‚Hellenische Republik‘, deutschsprachige Selbstbezeichnung Republik Griechenland liegt in Südosteuropa und ist ein Mittelmeeranrainerstaat. Das griechische Staatsgebiet grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei. Griechenland gehört seit 1981 zur Europäischen Union.

Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer im Südosten Europas und setzt sich geographisch aus dem griechischen Festland am südlichen Ende des Balkans, der Halbinsel Peloponnes - welche jedoch durch den Bau des Kanals von Korinth (eingeweiht 1893) vom Festland getrennt wurde - sowie zahlreichen Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer zusammen. Die politische Grenze nach Norden bilden die Staaten Albanien (282 km), die Republik Mazedonien (228 km) und Bulgarien (494 km) sowie im Osten die Türkei (206 km). Eine natürliche Grenze bildet das Ionische Meer im Westen des Landes mit der italienischen Halbinsel und Sizilien sowie das Libysche Meer im äußersten Süden mit dem afrikanischen Kontinent. Die Insel Gavdos im Libyschen Meer ist der südlichste Punkt des Landes und gilt zudem geographisch als südlichster Punkt Europas.

Das Land hat eine Gesamtfläche von 131.957 km²: 106.915 km² entfallen auf das Festland, 25.042 km² (knapp 19%) verteilen sich auf 3.054 Inseln, von denen 87 bewohnt sind. Auf Grund des großen Inselreichtums erzielt Griechenland eine bemerkenswerte Küstenlänge von 13.676 km, wovon etwa 4.000 km auf das griechische Festland entfallen. Die zum Teil recht großen Distanzen innerhalb des Landes stellen im Verhältnis zu seiner
 




Die regionale Gliederung Griechenlands

relativ kleinen Gesamtfläche ein weiteres geographisches Merkmal dar. So beträgt die Luftlinie zwischen der Insel Othoni bei Korfu und der Insel Kastelorizo im äußersten Südosten Griechenlands 983 km. Die kleinste geographische Ausdehnung - mit unter 550 km Luftlinie - besitzt das Land in ostwestlicher Richtung.

Griechenland hat trotz seines stark maritimen Charakters einen Gebirgsanteil von 77,9 % und wird daher als Gebirgsland eingestuft. Zentrale Gebirge und Gebirgszüge des Landes sind das Pindos-Gebirge, der Olymp-Ossa-Pilion-Gebirgszug sowie das Rhodope-Gebirge auf dem griechischen Festland, das Taygetos-Gebirge auf der Halbinsel von Peloponnes und darüber hinaus das Ida- bzw. Psiloritis-Gebirge auf der Insel Kreta. Höchste Erhebung des Landes ist der Mytikas (2917 m) im Gebirgsstock des Olymp. Größere wirtschaftlich
verwertbare Ebenen sind nur spärlich vorhanden und befinden sich hauptsächlich in den Regionen Thessalien, Makedonien und Thrakien.
Klima

Griechenland hat überwiegend ein mediterranes Klima mit feucht-milden Wintern und trocken-heißen Sommern. An der Küste ist es im Winter sehr mild und es regnet häufig; Schnee fällt nur selten. Die Sommer sind relativ heiß und es gibt nur gelegentlich Sommergewitter. Im Landesinneren ist es vor allem im Winter deutlich kühler und es gibt häufig Nachtfrost, manchmal auch starke Schneefälle. Im Sommer ist es ähnlich wie an der Küste heiß und trocken. Da Griechenland sehr gebirgig ist, ist Wintersport durchaus möglich. Die jährlichen Niederschläge schwanken zwischen 400 und 1000 mm.

Bevölkerung

Neben der orthodoxen, griechischsprachigen Mehrheitsbevölkerung existieren einige religiöse und sprachliche Minderheiten sowie Zuwanderergruppen. Da Griechenland solche Bevölkerungsgruppen aktuell statistisch nicht erfasst, beruhen alle Angaben zur Anzahl ihrer Mitglieder auf Schätzungen und können je nach politischem Standpunkt stark variieren.





Die Topographie Griechenlands


Sprachliche Minderheiten in Griechenland
Sprachen

Sprachliche Minderheiten in Griechenland

97,4 % der griechischen Bevölkerung sprechen die neugriechische Sprache. Bis zum Bevölkerungsaustausch mit den Nachbarstaaten Türkei und Bulgarien in den Jahren 1920 bis 1925 als Folge der Verträge von Neuilly (1919) und Lausanne (1923) war Griechenland aber faktisch ein Vielvölkerstaat. Die 1925 noch etwa 15 % betragende Zahl nicht-griechischer Muttersprachler nahm in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich ab; besonders während der Besetzung durch Nazideutschland (1941-45) und dem Griechischen Bürgerkrieg (1946-49) wurden Angehörige von Minderheiten verfolgt oder vertrieben, ihre Quote fiel allmählich unter fünf Prozent. Da der griechische Staat offiziell nur („ethnische“) Griechen als Staatsbürger hat und keine Informationen zu sprachlichen Minderheiten erhebt, stammen die folgenden Zahlen aus Angaben des griechischen Staates gegenüber den europäischen Institutionen oder deren eigenen Schätzungen. Schätzungen verschiedener Minderheitsorganisationen sind oft weit höher, wie aktiv die jeweilige Sprache noch gesprochen wird, ist jedoch nur unzureichend erforscht.
 
Reiseführer und Informationen 

Sehenswürdigkeiten

Griechenland bietet Besuchern, die sich für die Erhaltung der kulturellen Vielfalt, den biologischen Artenreichtum und die Ökosysteme interessieren, durch seinen Reichtum an kulturellen und ökologischen Ressourcen, sowohl biotischen als auch abiotischen, eine Fülle attraktiver und außergewöhnlicher Möglichkeiten. Diese natürlichen Ressourcen zeichnen sich durch ihre große Vielfältigkeit, Seltenheit.

Griechische Natur – Öko-Tourismus

Griechenland ist zwar ein relativ kleines Land, weist aber eine besonders reiche und vielfältige Natur auf, seltene morphologische Strukturen mit großen Kontrasten und zahlreiche Landschaften von hohem ökologischem Wert. Griechenland wurde von der Natur reich ausgestattet mit seinen zerklüfteten Küsten, imposanten Bergmassiven, Höhlen und Schluchten, Seen und Flüssen, Biotopen von seltener Schönheit und einzigartigen Ökosystemen. In Verbindung mit dem milden Klima macht dies Griechenland zu einem idealen Reiseziel für Ökotourismus und alternativen Tourismusformen.

Griechenland bietet naturliebenden Besuchern unzählige Möglichkeiten:
- in ursprünglichen Wäldern oder Nationalparks (neben den Bergregionen des Festlandes auch auf einigen Inseln), an Flussufern und Seen zu wandern
- faszinierende Naturerscheinungen, wie Schluchten, Grotten und Wasserfälle, zu genießen
- seltene Vögel, die in den küstennahen Ökosystemen und Feuchtgebieten (Felsenküsten, Sandstränden, Sanddünen, Flussdeltas, Seen, Sümpfen, Ebenen u.a.) nisten oder Zuflucht suchen, zu bewundern und zu beobachten
- die große Vielfältigkeit der Pflanzenwelt auf dem Lande zu entdecken
- die einzigartigen Seeparks bei Alonissos und Zakynthos zu besuchen, wo zwei geschützte Arten, die Mittelmeer-Mönchsrobbe Monachus-Monachus und die Meeresschildkröte Caretta-Caretta, Zuflucht gefunden haben
- Extrem-Sport zu betreiben (Kanu-Kajak, Rafting, Canadier-Einer, Hydrospeed, Canyonig, Mountain-Biken u.a.)
- im Agro-Tourismus, der überall im Lande entstanden ist, die lokale Architektur, die kulturelle und gastronomische Tradition, die landestypischen Produkte und den Arbeitsalltag der Landbevölkerung einzelner Regionen kennen zu lernen.

Besucher der ökologisch sensiblen Regionen sind aufgefordert, sich an Regeln des Naturschutzes gegen Umweltverschmutzung zu halten, die Biotope zu schützen und das Gleichgewicht der Ökosysteme zu erhalten. Informationen zum Besuch der geschützten Regionen und der Teilnahme an speziellen Programmen erhalten Sie von den örtlichen Informationenzentren, den lokalen Verwaltungen und spezialisierten Agenturen.Griechische Natur – Öko-Tourismus

Griechenland ist zwar ein relativ kleines Land, weist aber eine besonders reiche und vielfältige Natur auf, seltene morphologische Strukturen mit großen Kontrasten und zahlreiche Landschaften von hohem ökologischem Wert. Griechenland wurde von der Natur reich ausgestattet mit seinen zerklüfteten Küsten, imposanten Bergmassiven, Höhlen und Schluchten, Seen und Flüssen, Biotopen von seltener Schönheit und einzigartigen Ökosystemen. In Verbindung mit dem milden Klima macht dies Griechenland zu einem idealen Reiseziel für Ökotourismus und alternativen Tourismusformen.

Die griechischen Strände

Griechenland verfügt über eine Küstenlänge von insgesamt 16.000 Kilometern, die sich zur Hälfte auf die unzähligen griechischen Inseln und das Festland verteilen. Charakteristisch sind die große Vielgestaltigkeit der Küstenlandschaften und Strände (kilometerlange feinste Sandstrände, kleine Buchten, Unterwasserhöhlen, schwarze Vulkanstrände und Feuchtgebiete) und die reinen kristallklaren Gewässer. Sie sind weltweit bekannt und erfreuen sich außerordentlicher Beliebtheit. Im Jahr 2006 wurde Griechenland für 411 Strände und 5 Häfen mit dem europäischen Umweltsymbol der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet (s.u.) und rangiert mit an vorderster Stelle der Ländertabelle.
Die meisten der Strände sind frei zugänglich, und immer besteht die Möglichkeit, einen menschenleeren Strand für sich selbst zu entdecken. Darüber hinaus gibt es im ganzen Land organisierte Strände mit verschiedenen Angeboten und hohem Qualitätsstandard (Sonnenschirme und Liegen, Umkleidekabinen, Cafés, Bars, Restaurants usw.). Dort kann man nicht nur baden, sondern auch zahlreiche Wassersportarten betreiben (Wasserski, Windsurfing, Tauchen, Parasailing, Reifen, Bananen, Tretboote, Jetski und viele andere mehr). An allen organisierten Stränden überwachen Rettungsschwimmer das gefahrlose Schwimmen im Meer.

Was sind die „Blauen Flaggen Europas“?

Dieses Umweltsymbol zeichnet jedes Jahr diejenigen Strände und Häfen aus, die durch vorbildliche Organisation, standardgemäße icherheitsaspekte und Umweltmanagement dem umfangreichen Kriterienkatalog entsprechen. Die Kriterien zur Auszeichnung mit der „Blauen Flagge“ sind:
1. Sauberkeit des Wassers und der Strände - Badegewässerqualität, die durch regelmäßige Messungen ständig überprüft wird
- Keine Industrieabfälle am Strand
- Reinhaltung der Strände gemäß den allgemeinen Vorschriften der Europäischen Union
- Abfallbehälter und deren regelmäßige Entsorgung
- Regelmäßige Reinigung der Strände von Müll, Zigarettenkippen etc.

2. Organisation der Strände und Sicherheit der Gäste
- Ständige Information über die Badegewässerqualität
- Sofortige Warnung im Falle von mangelnder Badegewässerqualität
- Notfallpläne für den Fall von Umweltverschmutzungen und sofortige Information der Gäste
- Sanitäre Einrichtungen und Abwasserentsorgung - Ausgebildete Rettungsschwimmer bzw. umgehender telefonischer Notruf, Rettungsausrüstung und Erste Hilfe
- Sichere Anfahrt zum Strand und Einrichtungen für Behinderte
- Auto- und Motorrad-Fahrverbot an den Stränden
- Verbot von wildem Camping
- Anleinen von Haustieren

3. Naturschutz und Ausbildung in umweltgerechtem Verhalten
- Aushängen von Vorschriften über das Verhalten am Strand
- Aktionen zum Naturschutz des Strandes

Die griechischen Inseln

Die griechische Inselwelt ist wegen ihrer Einzigartigkeit weltweit bekannt. Insgesamt mehr als 6.000 Inseln und Inselchen liegen verstreut in der Ägäis und dem Ionischen Meer, von denen nur 227 ständig oder zeitweise bewohnt sind.

Insgesamt verfügt Griechenland über eine Küstenlänge von 16.000 Kilometern, davon entfallen über 7.500 Kilometer auf die griechischen Inseln. Charakteristisch sind die große Vielgestaltigkeit und Vielfältigkeit der Küstenlandschaften, die von kilometerlangen feinen Sandstränden, kleinen Buchten, Unterwasserhöhlen, typischen schwarzen Vulkanstränden bis zu Feuchtlandschaften reichen. Die Inselwelt ist ein Paradies für Segler und Kreuzfahrer, Wassersportler finden für Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln, Wasserski, Segeln, Paragliding und Windsurfen die besten Bedingungen. Zahlreiche Strände sind mit der „Blauen Flagge Europas“ ausgezeichnet. Auf manchen dieser Inseln existierten einige der ältesten Kulturen Europas (Kykladische und Minoische Kultur) und hinterließen einzigartige archäologische Schätze, ein reiches architektonisches Erbe und noch heute lebendige Traditionen einer uralten und vielschichtigen Kultur. Auf die Inseln konzentrieren sich insgesamt 58,8 % der Hotelanlagen und 62,6 % des Bettenkontingents des Landes (2003).
Dank dieser Voraussetzungen, verbunden mit dem günstigen Klima, der Sicherheit der griechischen Gewässer sowie den kurzen Entfernungen zwischen Häfen und Stränden sind die griechischen Inseln bei Griechen und ausländischen Gästen gleichermaßen berühmt und beliebt.
Die meisten Inseln befinden sich in der Ägäis und verteilen sich auf 7 Inselgruppen (von Nord nach Süd):

* Nordöstliche Ägäis: Agios Efstratios, Chios, Ikaria, Inousses, Lesbos, Limnos, Psara, Samos, Samothraki, Thassos
* Sporaden: Alonissos, Skiathos, Skopelos, Syros
* Euböa (Evia)
* Die Inseln des Saronischen Golfes: Angistri, Egina, Poros, Salamina, Spetses, Hydra und die Küstenregion von Methana
* Kykladen: Eine Gruppe von 56 Inseln, die bekannteren sind: Amorgos, Anafi, Andros, Antiparos, Delos, Folegandros, Ios, Kea, Kimolos, Kithnos, Milos, Mykonos, Naxos, Paros, Santorin, Serifos, Sifnos, Syros, Tinos und die „Kleinen Kykladen“, zu denen Donoussa, Iraklia, Koufonissia und Schinoussa gehören
* Dodekanes: Astipalea, Chalki, Kalymnos, Karpathos, Kassos, Kastelloriso, Kos, Leros, Lipsi, Nissiros, Patmos, Rhodos, Simi, Tilos
* Kreta

Im Ionischen Meer befindet sich eine einzige Inselgruppe:

* Ionische Inseln: (auch Eptanissa genannt): Antipaxi, Erikoussa, Ithaka, Kefalonia, Korfu, Lefkada, Mathraki, Meganisi, Paxi, Othoni, Strofades, Zakynthos.
Diese Inseln, zusammen mit Kythira und Antikythira vor der Küste des Süd-Peloponnes (Lakonia), gehören zu den Eptanissa.

Keiner Inselgruppe zugehörig sind die Inseln Gavdos (südlich von Kreta), Elafonissos (im Lakonischen Golf) und Trisonia (im korinthischen Golf).

Meerestourismus

Dank der reichen Vielfalt der griechischen Gewässer, der unermesslichen Küstenlänge der griechischen Strände, der Tausende
Meerestourismus

Dank der reichen Vielfalt der griechischen Gewässer, der unermesslichen Küstenlänge der griechischen Strände,
der Tausende griechischer Inseln, der 5.000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebiete in Meeres- und Küstenregionen, des milden Klimas, der vielen Sonnenscheinstunden sowie der interessanten und abwechslungsreichen Landschaft ist Griechenland ein ideales Urlaubsziel für aktiven Meerestourismus. Diese natürlichen Vorzüge Griechenlands und seine
Erfahrung als traditionelles Seefahrerland sind eine gute Basis für alle Arten des Wassersports: Die griechischen Gewässer gelten als sicher, die Entfernungen zwischen den Küsten sind gering und die Windstärken sowie die Temperaturen von Luft und Wasser sind günstig.
Der Strandtourismus begann in den 60er Jahren und nimmt vor allem in den letzten Jahren rasant zu. Die Zahl der griechischen Kreuzschiffe, die kleine und große Kreuzfahrten anbieten und griechische, aber auch ausländische Häfen des östlichen Mittelmeers ansteuern, beläuft sich auf über 160.000 BRT und können insgesamt über 10.000 Passagiere befördern. Die griechischen Häfen werden außerdem auch von ausländischen Kreuzschiffen angelaufen mit denen jährlich mehr als 500.000 Passagiere das Land besuchen.

Wasserski

Wasserski wurde ungefähr um 1900 von einer Gruppe Jugendlicher, die sich an einem See in den USA vergnügten, „erfunden“. Diese neue Sportart verbreitete sich schnell und mit den immer stärkeren Motoren der Boote nahmen Geschwindigkeit, Schwierigkeit und Beliebtheit des Sports gleichermaßen zu.

Die erste Wasserski-Abteilung in Griechenland entstand 1957 im Segelclub Vouliagmeni (Attika), und 1963 gründete der griechische Wassersportverband eine Wasserski-Schule mit dem Ziel, den Sport im ganzen Land zu verbreiten.

Wasserski zählt mittlerweile zu den beliebtesten modernen Wassersportarten und bedarf keiner besonderen Ausbildung, wenn es als Funsport betrieben wird. Überall in Griechenland gibt es an organisierten Stränden oder in großen Hotelanlagen private Wasserski-Schulen.

Segeln

Durch die seit jeher enge Beziehung der Griechen zum Meer gehört Segeln heute zu den beliebtesten Wassersportarten, die auch von den Griechen als Leistungssport oder Hobby auf allen Arten von Segelbooten betrieben werden.

Informationen zum Segelsport in Griechenland, den griechischen Seglerverbänden in den einzelnen Regionen sowie zu Teilnahmebedingungen an speziellen Trainingsprogrammen:

Griechischer Seglerverband (E.I.O.)
Leoforos Posidonos 51, 183 44 Moschato – Athen
Tel: 210 9404825 (8 Leitungen) – Fax: 210 9404829
Segeln

Windsurfing

Windsurfen ist ein aufregender Sport für alle, unabhängig von Alter und Geschlecht. Es bedarf - zumindest am Anfang - keiner besonderen körperlichen Kraft, eine entscheidende Rolle spielt die Technik. Außer Funsport und olympischer Disziplin ist Windsurfing seit 1985 auch Profisport und in Hallen mit entsprechenden Voraussetzungen finden Windsurf-Vorführungen und Wettkämpfe statt. Da die Wind- und Wetterbedingungen in Griechenland optimal sind (mildes Klima, günstige Winde u.s.w.) ist die Anzahl der Surfer in Griechenland stark gestiegen. In den letzten Jahren wurden in den Sommermonaten an verschiedenen Küsten Europa-, Weltmeister- und Landesmeisterschaften von internationaler Bedeutung ausgetragen. An den meisten organisierten Stränden des Landes wird Windsurfen oder qualifizierter Unterricht angeboten.
Ausgewiesene Orte mit organisierten Windsurf-Möglichkeiten sind u.a.:
- Attika: Strände von Anavyssos, Varkisa, Lavrion, Loutsa, Rafina, Schinia (Marathon) und Galasia Akti (Marathon)
- Kykladen: Paros (Strände Chryssi Akti, Nea Chryssi Akti, Tsoukalia, Santa Maria und Pounda), Mykonos (Strände Ftelia und Kalafatis), Naxos (Strände Agios Georgios und Mikri Vigla), Ios (Strand Mylopotas) und Santorin
- Dodekanes: Rhodos (Strände Trianta, Fanes, Prasonisi und Theologos), Karpathos (Strand Ormos tou Diavolou) und Kos
- Patras (Peloponnes): Strände Drepano und Sacharo
- Ionische Inseln: Lefkada (Strand Vassiliki) und Zakynthos
- Kreta
- Sporaden: auf Skiathos
- Makedonien: Präfektur Thessaloniki (Strände Agia Triada und Nea Michaniona sowie Volvi-See), Chalkidiki (Strand Sunny Beach)

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Anschrift:
Griechischer Segelverband
Philellinon 7, Athen
Tel: 210 3230068

Tauchen

Durch die besondere Klarheit und die reiche Unterwasserwelt sind die griechischen Meere für alle Taucher außerordentlich attraktiv. Mit einer Tauchermaske ist das Tauchen überall erlaubt, aber das Tauchen mit Sauerstoffflaschen (80 % Stickstoff + 20 % Sauerstoff) ist in Gebieten mit archäologischen Unterwasser-Altertümern nicht gestattet.
Es gibt zahlreiche Tauchschulen in Griechenland, die über eine entsprechende Genehmigung des Ministeriums für Handelsschifffahrt verfügen. Alle Tauchschulen sind verpflichtet, die geltenden Bestimmungen des Gesetzes 5351/32 über archäologische Funde einzuhalten. Tauchen mit Taucherausrüstung ist von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang erlaubt.
Nicht gestattet sind:
- Fischen mit Taucherausrüstung (Tauchen mit Sauerstoffflaschen und Harpunen)
- Fotografieren, Entfernen oder Transport archäologischer Altertümer. Im Falle eines archäologischen Fundes muss dieser sofort dem nächsten Archäologischen Amt des Kulturministeriums (oder Aufsichtsamt für Unterwasser-Altertümer), der Hafenpolizei oder Polizei mitgeteilt werden.
- Besitz oder Benutzung spezieller Ausrüstungen an Bord eines Schiffes zum Auffinden von Altertümern.

Kreuzfahrten

Griechenland mit seinen vielen Inseln und Häfen sowie dem fast ganzjährig milden Klima ist das ideale Urlaubsland für Kreuzfahrten.

Eine Kreuzfahrt auf den griechischen Meeren bietet zudem die Gelegenheit, archäologische Stätten, einzigartige Kirchen und Klöster, Denkmäler verschiedener Epochen, interessante Museen und traditionelle Dörfer kennen zu lernen sowie die besonderen Naturschönheiten vieler verschiedener Regionen Griechenlands zu genießen.
Es gibt viele griechische, aber auch ausländische Reedereien, die Kreuzfahrten in griechischen Gewässern und zu den Inseln organisieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihr Reisebüro oder den
Verband der Küstenschiffeigner
Akti Posidonos & Aristidou 15, 185 31 Piräus
Tel: +30 210 4220820 – Fax: +30 210 4220822

Nachfolgend ein kleiner Auszug aus der griechischen Küche

Gastronomie

Die griechische Küche bietet einzigartige Genüsse. Während Ihres Aufenthalts in Griechenland erwarten Sie angenehme gastronomische Überraschungen. Im Gegensatz zu der gängigen Meinung, werden Sie feststellen können, dass die griechische Küche weit mehr zu bieten hat als „Moussaka“, „Souvlaki“ und „Choriatiki“ (griechischer Bauernsalat). Die griechische Gastronomie verfügt über eine große Auswahl von Gerichten, die sowohl die Bedürfnisse von Fleischessern als auch von Vegetariern zufrieden stellt. Wie sollte es auch anders sein im Land, in dem die „Symposia“ (Symposium, Trinkgelage, Gastmahl) und die epikurschen Philosophen geboren wurden? Genau genommen wurde hier 330 v. Chr. von Archestratos das erste Kochbuch der Geschichte geschrieben, welches uns in Erinnerung ruft, dass die Küche, bzw. das Kochen ein kulturelles Gut ist. Die traditionelle Küche Griechenlands blickt auf eine etwa 4.000 Jahre alte Geschichte zurück, aber auch sie wurde, wie die meisten internationalen Küchen, von ihren westlichen und östlichen Nachbarn beeinflusst.

*Spanakopita (Spinatpitta)


Zutaten
• 1 ½ Kilo Spinat
• 4-5 Frühlingszwiebeln
• 3/4 Kilo Fetakäse
• 2-3 verquirlte Eier Salz, Pfeffer
• Feingehackte Petersilie und Dill
• 1 Tasse Olivenöl
• 1/5 Kilo Blätterteig


Spinat gründlich waschen und fein hacken. Einen Esslöffel Salz zugeben und mit den Händen vermengen. Das Salz eine Stunde einwirken lassen und anschließend gut ausspülen. Ein Drittel des Olivenöls, die Zwiebeln, den Feta in kleinen Würfeln, die Eier, Dill und Petersilie, Salz und Pfeffer zugeben. In eine gefettete Form mit den Maßen 10 x 14 x 2 cm das erste Blätterteigblatt legen. Mit Olivenöl bepinseln. Die Spinatmischung einfüllen
und mit 6 Blätterteigschichten belegen, jede mit Olivenöl bepinseln. Mit einem scharfen Messer die oberen drei Blätter in ca. 6 cm große Vierecke schneiden. Mit Wasser beträufeln, damit sich die Blätter verbinden können. Die Spanakopita in der Mitte des Ofens für ca. 40 – 45 Minuten backen. Abkühlen lassen und in Vierecke schneiden. Kalt oder warm servieren. Ergibt ca. 20 Stücke.


*Keftedes (Frikadellen)

Zutaten
• 2 kleine fein gehackte
Zwiebeln
• 2 Esslöffel Butter
• 1 ½ Kilo Rinderhackfleisch
• ½ Tasse Semmelbrösel
• 2 Teelöffel Salz
• ½ Tasse Milch
• 1/4 Teelöffel Pfeffer
• 1 Ei
• fein gehackte Petersilie
• Butter oder Olivenöl
• 4 Esslöffel Weiß- oder Rotwein


Die Zwiebeln in zwei Löffeln Butter weich dünsten und mit dem Hackfleisch, den Semmelbröseln, der Milch, Salz, Pfeffer, Petersilie und dem Ei vermischen.
Frikadellen von etwa 5 cm Durchmesser formen. In einer großen Pfanne in Butter oder Öl von allen Seiten gut anbraten. Den Wein über die Frikadellen geben und kurz heiß werden lassen. Warm servieren. Ergibt etwa 36 Stück als Vorspeise.


*Dolmadakia (Weinblätter) mit Reisfüllung

Zutaten
• 1 Tasse Olivenöl
• 300 g fein gehackte Zwiebeln
• 1 Tasse Reis
• 2 Esslöffel Minze oder Dill
• 1 Tasse heißes Wasser
• 1 Esslöffel Salz
• 1/4 Teelöffel Pfeffer
• 50-60 frische Weinblätter
oder eine Konserve Weinblätter
• 1 Zitrone


½ Tasse Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Reis zugeben und zugedeckt 5 Minuten köcheln lassen. Alle anderen Zutaten außer den Weinblättern zugeben und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Abkühlen lassen. Die Weinblätter unter kaltem Wasser waschen. Frische Weinblätter 3 Minuten in kochendes Wasser geben. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. In die Mitte jedes Weinblatts (mit der glatten Seite nach unten) einen Teelöffel der Reismischung geben. Die Weinblätter um die Mischung wickeln. Nicht sehr fest wickeln, weil der Reis während des Kochens quillt. Die Weinblätter auf dem Boden eines flachen Topfes so platzieren, dass sie sich nicht öffnen können. Mit Wasser bedecken und mit geschlossenem Deckel ungefähr eine Stunde köcheln lassen. Im Topf abkühlen lassen. Als Vorspeise mit Joghurt servieren.

Gegrilltes Lamm auf Spießen (Souvlakia)


Zutaten
• 1 Lammkeule, mit Knochen
• ½ Tasse Olivenöl
• Zitronensaft Zutaten
• 1 Teelöffel Salz
• Pfeffer
• Oregano

Fleisch in 1 cm große Würfel schneiden und auf Metallspieße ziehen. In einer Mischung aus Olivenöl, 4 Esslöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer etwa 1 Stunde marinieren. Das Fleisch über Kohle grillen, dabei einmal wenden, bis es gar ist. Oregano darüber streuen. Mit Pilaf (griechischem Reisgericht) oder Pommes Frites servieren.


Mousaka (mit Auberginen)

Zutaten
• 500 g Hackfleisch
• 3 Esslöffel Butter oder Fett
• 3 Esslöffel klein gehackte Zwiebeln
• 1 Tasse Tomatenmark
• ½ Tasse Paniermehl
• 1 Tasse geriebener Käse • 500 g Hackfleisch
• 3 Esslöffel Butter oder Fett
• 3 Esslöffel klein gehackte Zwiebeln
• 1 Tasse Tomatenmark
• ½ Tasse Paniermehl
• 1 Tasse geriebener Käse
• 2 Esslöffel fein gehackte Petersilie
• 1 Tasse Weißwein
• 1 Tasse Wasser
• 3 oder 4 runde Auberginen (mittelgroß)
• Salz, Pfeffer und Muskat, gerieben

Zutaten für weiße Sauce (Bechamel)
• Milch
• 1 Tasse Mehl
• 3 oder 4 Esslöffel Butter
• 2 Eier
• Salz, weißer Pfeffer und geriebener Muskat

Zwiebeln in Butter oder Fett glasig dünsten. Das Hackfleisch hinzugeben und ständig umrühren bis die Mischung krümelig wird. Tomatenmark, Wein, Wasser, Salz, Pfeffer, Petersilie und Muskat hinzufügen. Die Pfanne zudecken und bei schwacher Hitze garen. In der Zwischenzeit Auberginen längs in etwa ½ cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen, in einem Sieb abtropfen lassen und in einer dicken Fettschicht anbraten. Angebratene Auberginen erneut abtropfen lassen. Eine dickflüssige Sauce (Bechamel-Sauce) zubereiten mit Milch, Mehl, Butter, Salz, weißem Pfeffer und geriebenem Muskat. Eier unterrühren. Auberginen in einer niedrigen Form anordnen, mit etwas Paniermehl bestreuen. Das Hackfleisch vom Feuer nehmen, die Hälfte des geriebenen Käses und die Hälfte des Paniermehls drüberstreuen. Gleichmäßig über den Auberginen verteilen. Die weiße Sauce gleichmäßig darüber geben und mit dem restlichen Käse und dem Paniermehl bestreuen. Mit etwas zerlassener Butter begießen und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten goldbraun backen. Langsam abkühlen lassen und in Vierecke schneiden. Ergibt 6-8 Portionen.

HINWEIS: Mousaka kann auch nur mit Kartoffeln oder Kartoffeln und Auberginen, oder mit Auberginen, Kartoffeln und Zucchini zubereitet werden.


Tomaten gefüllt mit Reis (Tomaten Yemistes me Rizi)


Zutaten
• 10-12 mittelgroße Tomaten
• 4 Esslöffel Zucker
• 1 1/4 Tassen Olivenöl
• 1 große Zwiebel, klein gehackt
• 1 Tasse ungekochter Reis
• 2 Esslöffel fein gehackte Petersilie
• Salz und Pfeffer
• Paniermehl
• ½ Tasse Korinthen (getrocknete)

Tomaten waschen und obere Seite, am Stielende abschneiden. (Diese müssen aufgehoben werden, sie werden später als Deckel benutzt). Fruchtfleisch mit einem Teelöffel ausstechen, Inneres der Tomaten mit Zucker bestreuen. Eine ½ Tasse Olivenöl in eine Bratpfanne geben und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Reis dazugeben, gut umrühren und einige Minuten anschwitzen. Die Hälfte des Tomatenfleischs, abgetropft und klein gehackt, hinzufügen, dann eine ½ Tasse heißes Wasser, die Korinthen, die Petersilie, den restlichen Zucker beimischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne zudecken und 10 Minuten kochen. Tomaten mit der Mischung füllen, dabei Platz für den Reis zum Aufquellen lassen. Mit den Deckeln abdecken und auf ein niedriges Backblech setzen. Das übrige Tomtenfleisch durch ein Sieb drücken und den Saft über das Backblech gießen. 1 Esslöffel Öl über jede Tomate schütten und Paniermehl darüberstreuen. Bei mittlerer Hitze etwa 1 ½ Stunden backen. Kalt servieren. Ergibt 5 Portionen.

HINWEIS: Einige kleine Paprikaschoten können ebenfalls mit der Reismischung gefüllt und gemeinsam mit den Tomaten gebacken werden.

Lammtopf mit Nudeln (Yiouvetsi)

Zutaten
• 1 kg Lammfleisch, Schulter
• ½ Tasse Butter oder Olivenöl
• 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
• 4 reife mittelgroße Tomaten
• 500 g Kritharaki-Nudeln (kleine, reiskorn-große Nudeln)
• 1 Tasse geriebener Käse
• Salz und Pfeffer

Fleisch in 5-6 Portionen zerteilen und in einen Schmortopf geben (Yiouvetsi). Butter, die Zwiebel, abgezogene und gewürfelte Tomaten, Salz und Pfeffer dazugeben. Gut vermischen, Topf zudecken und im vorgeheizten
Backofen 1 Stunde garen. 6 Tassen kochendes Wasser und Nudeln hineingeben. Gut verrühren. Wieder zudecken und weitere 30 Minuten schmoren, ab und zu umrühren. Sofort, mit Käse bestreut, servieren. Ergibt 5-6 Portionen.


Lamm-Fricasse mit Kopfsalat (Arni Fricasse me Maroulia)

Zutaten
•½ kg Lammfleisch, Brust oder Schulter, proportioniert
• 2 mittelgroße Zwiebeln, zerkleinert
• 5 Frühlingszwiebeln mit grünen Stielen, zerkleinert
• ½ Tasse Butter
• 2 Esslöffel Mehl
• Saft 1 Zitrone
• 2 kleine Kopfsalate klein geschnitten, wie für Salat
• 4 Tassen heißes Wasser
• 2 Esslöffel Salz
• ½ Teelöffel Pfeffer
• ½ Tasse fein gehackte Petersilie oder Dill
• 3 Eigelb

Fleisch und Zwiebeln in Butter anbraten. Mehl über das Fleisch streuen und gut vermischen. Den Salat, Wasser, Salz, Pfeffer und Petersilie oder Dill dazugeben. Den Topf mit einem Deckel verschließen und schmoren bis das Fleisch gar ist (etwa 1 Stunde). Vom Feuer nehmen. Für die Eier-Zitronensauce: Eigelb mit 2 Esslöffeln Wasser verquirlen. Zitronensaft langsam dazugeben. Löffelweise etwa eine ½ Tasse vom Fleischsaft hinzugießen, dabei ständig umrühren. Die Eiermischung vorsichtig über Lammfleisch und -saft geben und dabei umrühren. Warm servieren. Ergibt 4 Portionen.

Fischlaichsalat (Taramosalata)

2 Scheiben Schwarzbrot in kleinen Stücken, 3/4 Tassen Wasser, 120 g Tarama (Fischlaich), 1 Tasse Olivenöl und den Saft von 1 ½ Zitronen in einen elektrischen Mixer geben. Bei mittlerer Geschwindigkeit mixen bis eine homogene dickflüssige Masse entsteht.

Knoblauch-Sauce (Scordalia)Zutaten
• 6-8 Zehen Knoblauch
• 1 Teelöffel Salz
• 2 Tassen gestoßene Kartoffeln Zutaten• ½ Tasse Olivenöl
• 1/4 Tasse Essig
• 6-8 Zehen Knoblauch
• 1 Teelöffel Salz
• 2 Tassen gestoßene Kartoffeln

Knoblauch schälen und in einem Mörser unter Beigabe des Salzes zerstoßen. Die gestoßenen Kartoffeln dazugeben. Gut verarbeiten bis eine homogene Masse entsteht. Nacheinander und nach und nach langsam das Olivenöl und den Essig zugießen, unter umrühren der Sauce mit dem Stößel. Oder im Mixer die Kartoffeln pürieren, die Knoblauchmasse und das Olivenöl mit dem Essig langsam beigeben bis die Masse die Flüssigkeit absorbiert hat. Die Mischung weiter schlagen bis die Sauce steif genug ist und ihre Form erhält. Zu gekochtem oder gebratenem Fisch servieren. Ergibt 6 Portionen.

Knoblauch-Sauce im Mixer: In einen elektrischen Mixer geben Sie, 3 oder 4 Knoblauchzehen, ½ Teelöffel Salz, 2 oder 3 Esslöffel Essig, 1 Tasse weiche Semmelbrösel, ½ Tasse Wasser und 5 Esslöffel Olivenöl. Mixen bis die Knoblauch-Sauce homogen ist. Falls die Sauce zu dünn ist, 1 bis 2 Esslöffel Paniermehl hinzufügen.Knoblauch schälen und in einem Mörser unter Beigabe des Salzes zerstoßen. Die gestoßenen Kartoffeln dazugeben. Gut verarbeiten bis eine homogene Masse entsteht. Nacheinander und nach und nach langsam das Olivenöl und den Essig zugießen, unter umrühren der Sauce mit dem Stößel. Oder im Mixer die Kartoffeln pürieren, die Knoblauchmasse und das Olivenöl mit dem Essig langsam beigeben bis die Masse die Flüssigkeit absorbiert hat. Die Mischung weiter schlagen bis die Sauce steif genug ist und ihre Form erhält. Zu gekochtem oder gebratenem Fisch servieren. Ergibt 6 Portionen.

Traditionelle griechische Backrezepte

*Galaktoboureko

Zutaten
6-8 Eier
1 Tasse Zucker
1½ Tassen feinen Grieß, Maismehl oder Reismehl
7 Tassen Milch
geriebene Zitronenschale
3 Esslöffel Butter 500 g Blätterteig
1 1/2 Tassen zerlassene Butter
Für den Sirup:
2 Tassen Zucker
1 Tasse Wasser
1 Esslöffel Zitronensaft


Die Eier und den Zucker verquirlen, bis eine feste Masse entstanden ist. Den Grieß, die Milch und die geriebene Zitronenschale zugeben. Bei niedriger Hitze unter ständigem Umrühren köcheln lassen, bis die Mischung fest wird. Von der Kochplatte nehmen. Drei Esslöffel Butter zugeben. Eine Form mit den Maßen 9 x 12 x 2 einfetten und mit zwei Dritteln des Blätterteigs auslegen, dabei jedes Blatt mit der zerlassenen Butter beträufeln. Die Ecken der Blätter müssen über die Form hinausragen. Die Crememischung darauf füllen und die überstehenden Enden des Blätterteigs darüber legen. Die restlichen Blätter draufschichten und jedes mit der übrigen zerlassenen Butter beträufeln. Die oberen drei Blätter mit einem Messer so einschneiden, dass Vierecke von 6 cm Größe entstehen und mit Wasser befeuchten. Auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 45 Minuten backen. Vorbereitung des Sirups: Das Wasser, den Zucker und den Zitronensaft 5 Minuten lang kochen. Mit dem lauwarmen Sirup das fertig gebackene Galaktoboureko bestreichen. Vor dem Servieren abkühlen lassen.

*Amigdalota (Mandelkuchen) nach einem Rezept aus der Insel Hydra

Zutaten
300 gr gebleichte Mandeln
1 Tasse Zucker
5 Esslöffel feinen Grieß 300 g Puderzucker
1 ½ Tassen Rosenwasser
Nelken
Die Mandeln mit zwei Löffeln Zucker mischen und zu einem Brei zerdrücken. Es können auch geriebene Mandeln aus dem Handel benutzt werden. Den restlichen Zucker, den Grieß und 6 Esslöffel Rosenwasser zugeben. Verrühren, bis ein weicher Teig entsteht. Wenn er zu fest ist, weitere ein bis zwei Löffel Rosenwasser zugeben. Kleine, etwa walnussgroße, birnenförmige Küchlein formen. Auf die Spitze jeder dieser „Birnen“ eine Nelke platzieren. Auf ein gefettetes Blech geben und auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen, mit Rosenwasser beträufeln und mit Puderzucker bestäuben. Kurz warten und noch einmal Puderzucker darüber geben.
*Amigdalota (Mandelkuchen) nach einem Rezept aus der Insel Hydra.

* Melomakarona (traditionelles Weihnachtsgebäck)

Zutaten
2 Tassen Olivenöl
3/4 Tasse Zucker
3/4 Tasse Orangensaft
1/4 Tasse Kognak
7-8 Tassen gesiebtes Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Soda Für den Sirup
2 Tassen Honig
2 Tassen Zucker
2 Tassen Wasser

Das Öl, den Zucker, den Orangensaft und den Kognak miteinander verquirlen. Das Mehl und das Backpulver sowie die Soda dreimal sieben. Zur Ölmischung dazugeben und gut verrühren. Kleine, etwa eiergroße Stücke abteilen und rechteckig formen. Auf Backpapier geben und auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 30 Minuten lang backen. Die Zutaten für den Sirup 5 Minuten lang kochen. Die Melomakarona damit bestreichen. Etwa 15 Minuten lang einziehen lassen. Auf eine Platte legen und mit gehackten Walnüssen und Zimt bestreuen. Ergibt etwa 40 Stück.

Baklava

Zutaten
• 500 g Filo- Blätterteig
• 1½ Tassen zerlassene Butter
• 500 g Walnüsse oder Mandeln, fein gehackt
• ½ Tasse Paniermehl
• 1/4 Tasse Zucker
• 1 Teelöffel Zimt
• ½ Teelöffel Nelken

Für den Sirup:

• 4 Tassen Zucker
• 2 Tassen Wasser
• Saft 1 Zitrone

1 Teigblatt in einem gut gebutterten 23 X 33 cm Backblech auslegen und mit flüssiger Butter bestreichen. Das zweite Teigblatt auf das zweite legen und wieder mit Butter bestreichen. Vorgang wiederholen bis 6 Schichten gebutterten Blätterteigs entstanden sind. Die Walnüsse oder Mandeln, das Paniermehl, den Zucker, den Zimt und die Nelken vermischen. Das obere Teigteil mit einer dicken Nussmischung bestreuen und mit zwei weiteren gebutterten Teigschichten bedecken. Vorgang wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit 6 Teigblättern als Oberschicht beenden. Mit restlicher Butter bestreichen und die über das Blech reichenden Enden des Blätterteigs mit einem scharfen Messer abschneiden. Mit dem Messer diagonale Linien ziehen und die gesamte Oberfläche in Rauten schneiden. Wasser darüber sprenkeln. Bei mittlerer Hitze etwa 1 Stunde goldgelb backen.

Zubereitung des Sirups: Zucker, Wasser und Zitronensaft ca. 10 Minuten kochen. Den Sirup über den gebackenen und gut abgekühlten Baklava gießen. Vor dem Servieren einige Stunden durchziehen lassen. Ergibt 30 Stück.

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