Streng genommen sind Frühjahrsblüher nur all jene Pflanzen, die frühzeitig im Jahr in Laubwäldern wachsen und Laub bilden. Ihr Wachstum und damit ihre Blüte werden durch das Auftreffen der ersten Sonnenstrahlen auf den Boden im Wald ausgelöst. Sobald die ersten Laubbäume ihre Blätter entfalten, verblühen diese Frühjahrsblüher auch schon wieder.Allgemeines Frühjahrsblüher
Besondere Eigenschaft der Frühjahrsblüher:Ihre Kraft zum Wachsen und Gedeihen beziehen diese frühen Blüher aus Nährstoffen, die sie in ihren Speicherorganen angelegt haben. Nur Photosynthese würde zu diesem Zeitpunkt im Jahr zur Energieproduktion bei weitem nicht ausreichen.
Einjährige und Mehrjährige unter den Frühjahrsblühern gibt es sowohl einjährige als auch mehrjährige Pflanzen. Die einjährigen Pflanzen überleben den Winter, indem sie kurz bevor sie sterben Samen auswerfen. Die mehrjährigen überwintern indem die Pflanze überirdisch abstirbt, aber der unterirdische Teil – die Zwiebel und Wurzeln – erhalten bleibt und im nächsten Jahr erneut einen Spross treibt. Zu den mehrjährigen Frühjahrsblühern gehören beispielsweise die Buschwindröschen, die Leberblümchen oder auch die Winterlinge. Manche müssen allerdings auch aus der kalten Wintererde entfernt und ins Warme gebracht werden, damit sie den Winter überstehen.
Außergewöhnliche Frühjahrsblüher:Manche Baumärkte bieten inzwischen besondere Frühjahrsblüher an. Es handelt sich hierbei um mehrjährige Stauden, die in Gewächshäusern zum verfrühten Erblühen gebracht werden und damit die Garten mit ihren Blüten zieren können. Hierzu gehören beispielsweise die Kugelprimel, das Gamswurz oder die Frühlingsmargerite.
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