Die Anemonen, die auch Windröschen genannt werden, gehören zur Gruppe der Hahnenfußgewächse. 

Namensgebung: Hinter vielen Pflanzennamen steht eine besondere Geschichte. So auch beim Namen der Windröschen bzw. der Anemone, welcher aus einer Sage aus der Antike beruht. Anemona war der Name einer Nymphe am Hofe der Göttin Flora. Ihr Gatte, Zephyr, der Gott des Windes solle sich in die schöne Nymphe verliebt haben, woraufhin diese von der eifersüchtigen Göttin in eine Blume verwandelt wurde.

Aussehen und Arten: Rund 150 Arten gehören zu dieser Gattung, die auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet sind. Die bekanntesten Vertreter in deutsche Gärten sind die Garten-Anemone, das Buschwindröschen sowie das Balkan Windröschen. Das letztere zeichnet sich durch acht bis vierzehn blassblaue bis blaue Blütenblätter aus, die oben schwach behaart sind. Es ist eine sehr zarte Pflanze, die mit zu den ersten Frühjahrsblühern gehört. Die Blütezeit reich von Anfang März bis Ende April. Es gibt aber nicht nur blaue Anemonen, sondern beispielsweise auch weiße, gelbe oder auch rosafarbene.

Im Garten:Die Windröschen haben in deutschen Gärten solch eine Verbreitung gefunden, da sie sehr leicht zu pflegen sind, winterhart sind und damit mehrjährig ihre schönen Blüten hervor treiben können. Sie können sowohl auf sonnigen, als auch auf halbschattigen Beeten angepflanzt werden. Im Jahre 2005 wurde die Anemone zur Staude 2005 vom Bund der deutschen Staudengärtner gewählt.

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